ISCAR FEEDMILL EFF-S Karbür Freze Yüksek İlerleme Kalıp İşleme CNC Kaba İşleme

ISCAR FEEDMILL EFF-S-Serie erweitert: Hochvorschub-Schroppen mit zweischneidigen Fräsern und großen Durchmessern

3 min read

ISCAR hat seine VHM-FEEDMILL-Familie um neue zweischneidige Fräser mit größeren Durchmessern erweitert und verleiht damit Schruppoperationen mit hohem Vorschub (High-Feed Roughing) eine neue Dimension. Dank des vergrößerten Spanraumvolumens wird das Risiko des Nachschneidens von Spänen insbesondere beim tiefen Taschen- und Nutenfräsen minimiert. Diese Werkzeuge bieten hohe Abtragsraten bei einer breiten Palette von Werkstoffen – von Stählen mit einer Härte von 65 HRC bis hin zu Titan und Luftfahrtlegierungen – und zielen darauf ab, die Bearbeitungszeiten für Hersteller deutlich zu verkürzen.

Optimale Spanabfuhr beim High-Feed-Schruppen

In der modernen CNC-Zerspanung ist das Schruppen eine der kritischsten Phasen, die die Produktionseffizienz bestimmen. Hochvorschub-Frässtrategien arbeiten mit dem Prinzip einer geringen axialen Schnitttiefe und eines hohen Tischvorschubs, wodurch die Schnittkräfte axial auf die Werkzeugmaschine geleitet werden. Das zweischneidige (Two-Flute) Design der überarbeiteten EFF-S FEEDMILL-Serie von ISCAR bietet im Vergleich zu mehrschneidigen Werkzeugen größere Spanräume.

Die vergrößerten Spanräume sorgen dafür, dass Späne insbesondere bei tiefen Schnitten schnell aus der Schneidzone abgeführt werden. Dies bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Verhindert das erneute Schneiden von Spänen (Recutting).
  • Reduziert die thermische Belastung und den Temperaturanstieg in der Schneidzone.
  • Verringert Vibrationen und sorgt für einen stabileren Schnittprozess.
  • Minimiert das Risiko von Werkzeugbruch und verlängert die Standzeit der Schneidkanten.

Verstärkte Bodenradius-Geometrie und 3xD Bearbeitungstiefe

Die neuen EFF-S-Fräser verfügen über eine verstärkte Bodenradius-Geometrie, um die Schneidkante bei Schwerzerspanungs-Schruppoperationen zu schützen. Diese Geometrie verteilt die auftretenden hohen Schnittkräfte gleichmäßig auf den Werkzeugkörper und bietet so eine hohe Beständigkeit gegen Ausbrüche an den Schneidkanten und Mikrorisse.

Speziell entwickelt für Branchen mit komplexen Geometrien wie dem Werkzeug- und Formenbau, kann diese Serie bei Operationen wie Nutenfräsen (Slotting), Taschenfräsen (Pocketing), helikaler Interpolation und Konturfräsen bei Tiefen bis zum 3-fachen des Werkzeugdurchmessers (3xD) mit hoher Stabilität eingesetzt werden.

Von gehärteten Stählen mit 65 HRC bis zu Luftfahrtlegierungen

Einer der größten Vorteile der EFF-S-Serie ist die Materialvielfalt. Die Vollhartmetallstruktur und die verschleißfeste Beschichtungstechnologie ermöglichen den standardmäßigen Einsatz der Werkzeuge in Materialien mit sehr unterschiedlicher Härte und Zerspanbarkeit:

  • Gehärtete Stähle: Ermöglicht das Schruppen bei Werkzeugstählen mit einer Härte von bis zu 65 HRC ohne die Notwendigkeit einer Sekundärbearbeitung.
  • Werkzeugstähle: Bietet hohe Effizienz bei Materialien wie P20 und H13, die häufig in Kunststoffspritzguss- und Druckgussformen verwendet werden.
  • Schwer zerspanbare Werkstoffe: Bewahrt dank der stabilen Hartmetallstruktur die Formgenauigkeit bei Edelstahl, Gusseisen, Titan und Hochtemperaturlegierungen.

Mazteknik-Kommentar

In der türkischen Fertigungsindustrie, insbesondere in Lohnfertigungsbetrieben und im Werkzeug- und Formenbau, sind Maschinenlaufzeit und Werkzeugstandzeit die Hauptfaktoren, die direkt über die Rentabilität entscheiden. Das größte Problem bei Schruppoperationen in gehärteten Werkzeugstählen oder anspruchsvollen Luftfahrtmaterialien wie Titan sind Werkzeugbrüche und Maschinenstillstände aufgrund unzureichender Spanabfuhr.

Das zweischneidige und großdurchmessrige EFF-S FEEDMILL-Konzept von ISCAR kombiniert den Hochvorschubvorteil mit einem großen Spanraum und erhöht so die Prozesssicherheit für Automobil-, Formenbau- und Luftfahrtzulieferer in der Türkei. Die Fähigkeit, eine breite Palette von Werkstoffen mit einem einzigen Werkzeug zu bearbeiten, reduziert die Lagerkosten der Betriebe und ermöglicht gleichzeitig ein maximales Zeitspanvolumen aus dem vorhandenen CNC-Maschinenpark.

Quelle: MTDCNC — Originalartikel